Über mich

Kleiner Fragenkatalog

 

Kinder: 1 Sohn

Familienstand: ledig

Haustiere: zwei Katzen, Feya und Lady Marie (Rufnamen: Franzel und Knacki)

 

Welche Schriftsteller magst du besonders?

 

Gar keine so leichte Frage, da ich von Klassikern bis hin zur Moderne genreübergreifend vieles gelesen habe. Ich könnte jetzt hochtrabend Goethe, Schiller, Heine, Kafka und Dürrenmatt nennen, die ich alle sehr schätze. Aber es gibt da noch ein paar Autoren, deren Werke mich fesseln. Da ist ein Sebastian Fitzek, Christian von Aster, Marion Zimmer Bradley, Neil Gaiman oder auch Markus Heitz. Wen ich hier besonders erwähnen möchte, da nicht so bekannt, ist Kurd Lasswitz (Auf zwei Planeten, Aspira), den man getrost als deutschen Jules Vernes bezeichnen kann. Es gibt natürlich noch viel mehr Autoren, die mir gefallen, allerdings würde die Liste dann sehr lang...

 

Gibt es Serien oder Filme, die du besonders magst?

 

Grade in den letzten 15 Jahren sind immer mehr Serien produziert worden, die ich gern sehe. Gleiches gilt für die letzten 120 Jahre Filmgeschichte. Müsste ich mich auf eine Serie beschränken, so fiele die Wahl auf Doctor Who. Diese Serie bietet so vieles: Science-Fiction, Fantasy, Gesellschaftskritik, Drama, Denkanstöße, Humor, Geschichte. Ich hoffe, dass noch sehr viele Menschen den Zugang zu ihr finden werden. Nicht nur zu den neuen Folgen ab 2005 sondern auch zu den Classic Whos von 1963 bis 1996.

 

Was machst du in deiner Freizeit?

 

Freizeit? Was ist das? Nein, im Ernst. Es gibt einige Dinge, die ich unregelmäßig gerne mache. Sei es als Walking Act auf kleineren Events oder Feierlichkeiten aufzutreten oder ein paar Pfeile mit meinem mongolischen Reiterbogen zu verschießen. Ansonsten versuche ich, wann immer es geht, Zeit mit meinem Sohn zu verbringen und an einem Tag in der Woche ein wenig soziale Kontakte am Küchentisch zu pflegen.

 

Was hat es eigentlich mit dieser Schreibfeder auf sich?

 

Da muss ich etwas ausholen: Ich bin schon einige Jahre um solche Utensilien herumgeschlichen. Bisher hat der Vernuftsmensch in mir den Kauf eines solchen Gegenstandes immer verneint. "Wozu brauchst du das? Deine Handschrift ist nicht besonders schön und für's Caligraphieren hast du nicht die Zeit und Geduld. Es wäre nur ein weiterer Staubfänger."

Mit den Ideen für weitere Bücher reifte in mir eine Idee. Ich habe durchaus vor, auch Lesungen zu geben und ich empfand es als nette Idee, wenn jemand bei mir eine Printversion meiner Bücher erwirbt oder mit einer solchen vor mir steht um eine Signierung zu erhalten, ihm diese nicht schnell mit einem Kugelschreiber hinzurotzen (man verzeihe das unflätige Wort) sondern, auch wenn es etwas länger dauert, nur mit dieser Feder zu signieren. Auf der einen Seite ein schön-schrulliges Markenzeichen zum anderen ein Zeichen der Wertschätzung: "Ich nehme mir Zeit für dich!"

Ich hoffe, die Feder spätestens mit meinem zweiten Werk einsetzen zu können.

Tobias Dresen, wer ist das?

 

 

Geburtstag und -ort: 26.04.1979, Rheinbach bei Bonn

Schulbildung: Abitur

Studium: Kommunikationswirt

Aktueller Wohnort: Hannover

Biographie:

 

Schon im Kindesalter wurde mir eine blühende Phantasie bestätigt. Aus dem Fenster in die Natur schauen und mir die Welt selbst erklären war zwar für den Unterricht nicht immer förderlich, doch das Gestalten eigener Welten nahm mich von jeher in seinen Bann. So kam es, dass ich so manchen Tag, wenn ich bei meiner Oma zu Besuch war, mir Geschichten ersann, welche ich auf der mechanischen Schreibmaschine zu Papier brachte.

 

Mit Beginn der Pubertät hielt auch der erste eigene Computer in mein Kinderzimmer Einzug und neben den üblichen Spielen enstand mein erster Roman. Nun gut. Heute würde man Fanfiction dazu sagen. Aber ich betrachte ihn rückblickend als meinen Übungsroman, der mir zeigte, dass ich in der Lage war ein solches Werk zu schaffen und zu beenden.

 

Ein paar Jahre und ungezählte verworfene Ideen später, sowie adoleszente Versuche sich auch lyrisch zu betätigen, begann ich im Jahr 1995 meinen zweiten Roman, den ich Ende des Jahres 1996 fertig stellte. Dieser ist bis heute unveröffentlicht, jedoch im Gegensatz zu meiner ersten literarischen Arbeit eine eigenständige Geschichte. An den Grundideen der dazu erdachten Vorgeschichte bediene ich mich aktuell für einen Science-Fiction Thriller, der sich derzeit noch in einem sehr frühen Stadium befindet.

 

Doch bevor ich wirklich den Ruf vernahm, mich dem Schreiben intensiver zu widmen, sollte noch viel Wasser Rhein und Havel hinunter fließen. Mich zog es nach dem Abitur und dem Wehrdienst hinaus in die weite Welt und so verließ ich die beschauliche kleine Gemeinde Wachtberg bei Bonn, um in der Nähe der alten neuen Hauptstadt Berlin im pittoresken Potsdam mich dem Studium und neuen Erlebnissen hinzugeben. Beruflich waren es mitunter recht turbulente Jahre, von denen ich keines missen möchte, haben sie mich doch zu dem geformt, der ich heute bin.

 

Im August des Jahres 2015, also 9 Jahre nach meiner Krebsdiagnose und deren erfolgreicher Behandlung, war ich bei meinen Eltern in ihrem neuen Domizil an der Mosel zu Besuch. Während einer Unterhaltung wurde meine Erkrankung wieder einmal zum Thema. In genau diesem Moment beschloss ich ein Buch darüber zu schreiben. Auch der Titel war schon da. Wieder in Hannover begann ich mit der Gliderung und der Gestaltung. Auch die ersten Absätze entstanden.

 

Während ich schrieb und recherchierte, schien meine rechte Gehirnhälfte wohl angeregt zu werden, denn nach kurzer Zeit kamen mir Ideen für neue Bücher. Jetzt waren es Geschichten, die nicht autobiographisch waren. Und so entstehen neben meinem Erstlingswerk weitere Bücher und keines gleicht dem anderen. Sie dürfen also gespannt sein, was noch kommt.

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